- Das Unmoegliche moeglich machen - OTPs neu programmieren
- Fertig gehaeuste und getestete Bauteile vom Halbleiterspezialisten
- Fujitsu und HTV bauen Zusammenarbeit mit On-Site-Programming-Labor aus
- Die HTV-Firmengruppe hat auf der productronica 2011 eine Vielzahl absoluter Neuheiten praesentiert
- TABANUBIS-Verleihung an die Firma Gigaset in Bocholt
- Jubilaeum - Elektronikunternehmen HTV seit 25 Jahren am Standort - Bensheimer Erfolgsgeschichte
- Europas fuehrende Elektronikfirmen bei HTV
- Zertifizierung nach ISO-TS 16949 erneut mit Bravur bestanden
- Neue Roentgenanlage bei der HTV Conservation GmbH
- HTV mit Wirtschaftsoskar ausgezeichnet
Das Unmoegliche moeglich machen - OTPs neu programmieren
14.03.2012
HTV entwickelt einzigartiges OTP-Alive-Verfahren, um einmal programmierbare Bausteine zu löschen und mit neuer Software wieder einsatzfähig zu machen.
Die One-time-Programmable (OTP) - Bauteile und EPLD’s ließen sich bisher nach der erfolgten Erstprogrammierung nicht mehr elektrisch Löschen und anschließend neu Programmieren. Dies hatte in der Vergangenheit zur Folge, dass bei einem Softwarefehler der komplette Baustein ausgetauscht und verschrottet werden musste. Da die entsprechenden Technologien mittlerweile auf dem Rückzug sind und beispielsweise durch reprogrammierbare Flash-Technologien ersetzt werden, scheint sich diese Thematik von selbst zu lösen.
Im Bereich des Ersatzteilmanagements - speziell für abgekündigte und obsolete Teile - ist dieses Problem nach wie vor verstärkt vorhanden!
Austauschkomponenten sind beispielsweise mit dem falschen Softwarestand programmiert und neue Chips nicht mehr verfügbar. Komplette Fertigungsanlagen können daher unter Umständen nicht mehr in Betrieb gehen und ein aufwendiges Redesign inklusive der zughörigen Qualifizierung und Zertifizierung wird notwendig!
Um das Unmögliche wieder möglich zu machen hat HTV das einmalige OTP-Alive-Verfahren entwickelt, um Bauteile, wie zum Beispiel UPD75Pxxx, NM27C256xxx oder EP910xx, zu löschen und wieder mit einem neuen Programm zu beschreiben!
Für den Kunden sind nach der Neuprogrammierung die älteren Bausteine wieder einsatzfähig! Selbst bei ausgelöteten Refurbished-Komponenten ist das neue Verfahren der HTV anwendbar. Trotz des erhöhten Bearbeitungsaufwandes ist das OTP-Alive-Verfahrens gegenüber dem Redesign einer kompletten Baureihe mit enormen Vorteilen verbunden! Vom Platinenlayout bis zur bewährten Programmierung der eingesetzten OTP´s müssen keine Veränderungen im Produktionsprozess vorgenommen werden. Zusätzlich entfallen die erforderlichen zeit- und kostenintensiven Neufreigaben von redesignten Baugruppen!
Auch für Beschaffungsdienstleister öffnet sich ein enormes Betätigungsfeld, da bereits programmierte Bauteile in der Regel nicht weiter verkauft werden können. Mit dem OTP-Alive-Verfahren von HTV finden auch diese Bauteile noch ihre Verwendung!
Im Einzelfall wird von HTV geprüft, ob die zu löschenden Bauteile mit dem neuen Verfahren zu bearbeiten sind, da nicht alle OTP´s, insbesondere Programmable Array Logic (PAL) und Hard Array Logic (HAL) Bauteile, neu programmiert werden können.
Parallel zur Neuprogrammierung bietet sich, hinsichtlich der bereits fortgeschrittenen Alterung der noch verfügbaren Teile oder des Zustandes von Refurbished-Komponenten, eine Neuverzinnnung oder Umlegierung der Anschlusspins nach dem HTV - NovaTIN®-Verfahren an.
Der Kunde erhält somit vom Halbleiter-Spezialisten gelöschte, getestete und neu programmierte Bauteile, die darüber hinaus wie Neuteile einwandfrei verarbeitet werden können.
Das OTP-Alive-Verfahren auf einem Blick:
- OTP Bauteile werden gelöscht, getestet, neu programmiert und sind einwandfrei einsatzfähig
- Keine Veränderungen im bewährten Produktionsprozess
- Zeit- und kostenintensive Neufreigaben entfallen
- Bestehende Baugruppen müssen nicht durch aufwendiges Redesign neu hergestellt werden
Fertig gehaeuste und getestete Bauteile vom Halbleiterspezialisten
15.02.2012
Als Hochleistungszentrum für elektronische Bauteile bietet die HTV-Firmengruppe auch im Bereich des Packaging und der Analytik interessante Dienstleistungen rund um Halbleiter- und Baugruppen-Fertigungsprozesse an.
Seit Jahrzehnten investiert HTV konsequent in die Forschung sowie den Aufbau eines hoch motivierten und kompetenten Fachkräfteteams.
Zu Themen wie „Fehleranalysen an Lötstellen und Leiterplatten“, „Häusen oder Packaging“ sowie Test, Programmierung und Langzeitkonservierung elektronischer Komponenten stehen bei HTV somit mehr als 200 versierte Fachkräfte zur Verfügung.
Von der ASIC-Entwicklung über die Waferherstellung, Wafertest, Sägen, bis hin zum fertig gehäusten und getesteten Bauteil – HTV bietet durch ein einzigartiges Dienstleistungsspektrum den Vorteil, den kompletten Prozess aus einer Hand zu erhalten, vom Muster bis zu Serienstückzahlen, ob Flip-Chip oder Chip-on-Board!
Für den Kunden ergeben sich Alleinstellungsmerkmale durch die Entwicklung kundenspezifischer Gehäusetypen, die zum einen das Kopieren verhindern und zum anderen auf die speziellen Umgebungsbedingungen zugeschnitten sind.
In der SMT-Qualitätssicherung verfügt HTV über effiziente Möglichkeiten zur prozessbegleitenden Analytik:
Leiterplatten und Lötstellen können z. B. mittels 3D-Röntgen analysiert und bewertet werden. Schliffproben mit ionengeäzten Oberflächen ermöglichen beispielsweise Untersuchungen bis in den Sub-Mikrometerbereich!
Zusätzlich bietet HTV weitere interessante und innovative Lösungen zu folgenden Themen an:
· Fertigungsbegleitende Analyse von Lötstellen und Leiterplattenqualität (z. B.: IPC-A-610)
· Das innovativeHTV-NovaTIN®-Verfahren zur Neuverzinnung älterer Komponenten oder für die Umlegierung bleifrei ↔ verbleit
· Die Beseitigung von Oxidationen und organischen Rückständen an falsch gelagerten oder älteren Bauteilen nach dem bewährten HTV-revivec®-Verfahren
· Das weltweit einmalige HTV-TAB®-Verfahren zur Langzeitkonservierung elektronischer Komponenten für bis zu 50 Jahre
· Chip-Rückpräparation durch das HTV-DIE-Layering®-Verfahren
· 3D-Röntgenzur plastischen Darstellung verdeckter Details
· Optimierte Schliffbildpräparation mittels Ionenstrahl-Ätzen
· Sowie viele weitere Verfahren zur Qualitätssicherung und Fehleranalyse auf allen Prozessebenen der Elektronik-Fertigung
Fujitsu und HTV bauen Zusammenarbeit mit On-Site-Programming-Labor aus
24.11.2011
Niedrigere Kosten, kürzere Durchlaufzeiten und schnellere Anpassungszeiten mit HTV-On-Site Programming®
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Fujitsu Semiconductor Europe (FSEU) und der Test- und Programmierdienstleister HTV bauen ihre Zusammenarbeit mit dem ersten On-Site Programming Labor für FSEU aus. HTV hat das Labor Anfang 2011 vor Ort in Langen bei Fujitsu eingerichtet und programmiert von dort aus mit eigenen Mitarbeitern und einer direkten Anbindung an das eigene Rechenzentrum Microcontroller. Mit niedrigeren Kosten, kürzeren Durchlaufzeiten und schnelleren Anpassungszeiten bietet das Labor sowohl Fujitsu als auch deren Kunden drei wichtige Vorteile.
HTV und Fujitsu arbeiten schon seit mehr als zehn Jahren im Bereich der Programmierung von Microcontrollern zusammen. Das neue Programmierlabor ist direkt in den Räumlichkeiten von Fujitsu in Langen aufgebaut und durch Prozessschnittstellen nahtlos in die bestehende Prozesslandschaft von Fujitsu integriert.
Durch die direkte Anbindung an das HTV-Rechenzentrum sowie die vollautomatische barcodegesteuerte Einstellung der Programmiersysteme ist stets die korrekte Programmierung sämtlicher Bauteile sichergestellt. 3D-Leadinspektions-systeme überprüfen zusätzlich die für hochwertige Lötverbindungen notwendige Koplanarität der Anschlusspins. Die programmierten Bausteine werden bedarfsgerecht konfektioniert entweder auf Tray oder Reel direkt dem nächsten Prozessschritt übergeben.
Das HTV On-Site-Programming bietet sowohl Fujitsu als auch seinen Kunden wesentliche Vorteile. Neben den Versand- und Verpackungskosten werden auch die sonstigen Kosten für die Logistik und Auftragsabwicklung signifikant reduziert oder entfallen. Zusätzlich können die Programmieraufträge in sehr kurzen Durchlaufzeiten abgewickelt werden, da die HTV-Techniker auf den installierten Maschinen vor Ort ausschließlich Aufträge von Fujitsu bearbeiten. Schließlich können Programmieralgorithmen schnell und direkt von HTV entwickelt und umgesetzt werden. So reduzieren sich die Anpassungszeiten von oft mehreren Monaten auf wenige Wochen oder Tage. Softwareänderungen oder Bauteilumstellungen können sofort realisiert werden. Die Erfassung und Speicherung aller erforderlichen Bauteildaten und Chargen-Codes im Rahmen des Programmierprozesses ermöglicht weiterhin eine lückenlose Traceability.
Mehr über das HTV – On-Site Programming®
Um das HTV – On Site Programming zu nutzen, stellen Kunden lediglich die entsprechende Infrastruktur wie geeignete Räumlichkeiten, Druckluft und Energie zur Verfügung. Sämtliche erforderlichen Maschinen und Personal werden – auch bei eventuellen Kapazitätserweiterungen – von HTV zur Verfügung gestellt. Somit entfallen für den Kunden nahezu alle Investitions-, Personal- und Wartungskosten bei gleichzeitiger Verfügbarkeit der Vorteile und der Flexibilität einer Inhouse-Programmierung. Sollten vom Endkunden extrem große Stückzahlen kurzfristig gefordert werden, so kann HTV dies mit seiner Programmierkapazität von täglich mehr als 750.000 Teilen an seinem Standort in Bensheim durch die Bereitstellung von zusätzlicher Maschinenkapazität im Bedarfsfall zuverlässig abdecken.
Über Fujitsu Semiconductor Europe (FSEU)
Fujitsu Semiconductor Europe ist einer der wichtigsten Zulieferer von ‘right-sized’ und fortschrittlichen Halbleiterlösungen und bedient die Automotive-, Digital-Entertainment-, Netzwerk- und Industriemärkte. Ingenieure der europäischen Design-Zentren sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen von Fujitsu, die sich analoger und Mixed-Signal-Technologie, Advanced Packaging, Mikrocontrollern, Grafikcontrollern, Multimedia ICs, ASICs und Embedded Software widmen, arbeiten eng mit Marketing- und Vertriebsteams in der EMEA-Region zusammen, um den Anforderungen der Kunden an deren Systementwicklung gerecht zu werden. Dieser lösungsbasierte Ansatz wird von einer großen Bandbreite an hochentwickelten Halbleitersystemen, IP Building Blocks und Embedded Software unterstützt.
Für weiterführende Information: : Fujitsu Semiconductor Europe
Über HTV
HTV wurde 1986 als Testhaus gegründet und hat sich als das Hochleistungszentrum für elektronische Bauteile etabliert. Als einer der weltweiten Marktführer steht HTV für umfassende technologische Kompetenz, bei der die Kunden auf ein jahrzehntelanges Know-how beim Testen, inklusive der Erstellung von Testprogrammen, dem Qualifizieren sowie dem Programmieren von Bauelementen mit Kundensoftware zurückgreifen können. Die Dynamik der HTV-Firmengruppe zeigt sich in innovativen Dienstleistungen, wie z.B. der Langzeitkonservierung elektronischer Komponenten, nach dem bei uns entwickelten, weltweit einmaligen TAB®-Verfahren sowie in einer Vielzahl komplexer Analyseverfahren, mit denen die Qualität elektronischer Bauteile untersucht werden kann.
Für weiterführende Information: : HTV
PR1018
Fujitsu Semiconductor Europe
Die HTV-Firmengruppe hat auf der productronica 2011 eine Vielzahl absoluter Neuheiten praesentiert
20.11.2011
• Einzigartige Chip-Rückpräparation durch das HTV - DIE-Layering®-Verfahren
• Neuverzinnung mit dem HTV - NovaTIN®-Verfahren
• 3-D-Röntgen-Tomographie
• Schliffbildpräparation mittels Ionenstrahl-Ätzen
• Baugruppen-Analyse (z.B. IPC-A-610)
Als einer der weltweiten Marktführer im Bereich der Programmierung und des Tests elektronischer Bauteile hat die HTV-Firmengruppe viele Neuerungen im Bereich der Bauteilanalytik und -aufarbeitung gezeigt.
Durch die immensen Investitionen und Forschungsaufwendungen in den letzten Jahren sowie den konsequenten Aufbau eines hoch motivierten und kompetenten Fachkräfteteams, können die Spezialisten von HTV beinahe jede Fragestellung rund um Test, Fehleranalyse, Programmierung und Langzeitkonservierung von elektronischen Bauteilen lösen.
Mittlerweile stehen mehr als 200 Fachkräfte den Kunden zur Verfügung, um zum einen Detailfragen zu klären und zum anderen auch Klein- und Großaufträge im Testen oder Programmieren kurzfristig abwickeln zu können.
Zusätzlich bietet HTV interessante und innovative Lösungen zu folgenden Themen:
• Langzeitkonservierung und Lagerung elektronischer Komponenten nach dem HTV - TAB®-Verfahren
• Beseitigung von Bauteiloxidation und organischen Rückständen nach dem HTV - revivec®-Verfahren
• Aufwendige Analyseverfahren, z.B. zur Untersuchung von Prozess- und Bauteilfehlern.
TABANUBIS-Verleihung an die Firma Gigaset in Bocholt
09.06.2011
Jubilaeum - Elektronikunternehmen HTV seit 25 Jahren am Standort - Bensheimer Erfolgsgeschichte
17.05.2011
Artikel im Bergsträßer Anzeiger vom 16.05.2011
Es ist eine der eindrucksvollsten, vielleicht sogar die größte Unternehmensgeschichte auf Bensheimer Boden. Vor 25 Jahren hat sich die Firma HTV in einer ehemaligen Metzgerei an der Heidelberger Straße auf den Weg gemacht, zu einem
der Weltmarktführer im Bereich der Halbleiterelektronik zu werden.
Aus einem kleinen Dienstleister hat sich ein Hochleistungszentrum für elektronische Bauteile entwickelt, das Trends definiert und es immer wieder schafft, seinen Konkurrenten einen wesentlichen Schritt voraus zu sein.
Motivation lautet Innovation
Die Motivation lautet Innovation. Wegweisende Dienstleistungen und neue Technologien spiegeln die starke Dynamik der Firmengruppe, die heute mit mehr als 220 Mitarbeitern weiterhin auf Expansionskurs ist. Die Halbleiter-Test und Vertriebs-GmbH ist chronisch in Bewegung. Stillstand ist tabu – mit ganz seltenen Ausnahmen: Am Freitag war das komplette Team in Feierlaune. Die Geschäftsführer Edbill Grote und Thilo Tröller sind es gewohnt, zum richtigen Zeitpunkt die passende Lösung zu liefern. So auch zum 25. Firmenjubiläum des Unternehmens, dem zahlreiche Gäste aus
Wirtschaft und Politik sowie viele Ehemalige und Wegbegleiter gratuliert haben.
„An eine derartige Entwicklung hätten wir damals nicht geglaubt“, so Edbill Grote, der an die bescheidenen Anfänge Mitte der 80er Jahre erinnerte. Damals beschränkte man sich auf den Test und Vertrieb elektronischer Komponenten, was bis
heute die Kernkompetenz des Hauses definiert.
Später kamen Prüfprogramme und innovative Methoden zur Analyse und Langzeitkonservierung von Elektronik-Bauteilen hinzu. Durch die Übernahme der MAF GmbH in Frankfurt/Oder wurde HTV noch schneller beim „Einhäusen“ integrierter Schaltkreise für externe Auftraggeber. Mit der HTV Conservation hat sich unter dem Dach, ebenfalls im Sommer 2006, eine neue Firma gegründet, die ebenfalls schnell auf Wachstumskurs gehen sollte.
Das Management hat den Trend zu immer größeren Speichern bei elektronischen Bauteilen früh erkannt und eines der weltweit leistungsfähigsten Programmiercenter aufgebaut. Ebenfalls zur Firmengruppe gehört die ertec GmbH in Erlangen. „Ganz wichtig für uns: Alle Firmen schreiben schwarze Zahlen“, betont Edbill Grote beim Jubiläumsfest. Der Chef versteht sich dabei nicht als oberster Aufseher, sondern als Teil der Truppe, die bei HTV laut Geschäftsführung besonders motiviert tickt. „Geht nicht, gibt’s nicht“, habe er mit seinem Kompagnon Thilo Tröller das Selbstverständnis von HTV formuliert. Die
Crew zieht dabei gerne mit.
Schnelle Entscheidungen
Eine wesentliche Komponente des Erfolgsrezepts: Entscheidungen werden schnell getroffen. Innovative Ideen werden aus dem Bauch geboren. Grote ist chronisch allergisch gegenüber endlosen Findungsprozessen und bürokratischem Klein-klein, bei dem wertvolle Zeit verstreicht. „25 Jahre HTV bedeuten vor allem Wachstum und Veränderung“, kommentiert Thilo Tröller die Dynamik, die sich durch die gesamte Unternehmensbiografie zieht. Bürgermeister Thorsten Herrmann verwies auf die Erweiterung von HTV im Gewerbegebiet Stubenwald. 2008 wurde ein Areal zur Lagerung und Konservierung von Bauteilen dazugekauft. In diesem Bereich ist HTV weltweit die Nummer eins. Herrmann sprach von einem Ausnahmeunternehmen am Standort Bergstraße, das zum Taktgeber einer ganzen Branche geworden sei.
Durch den hohen Anspruch an die Mitarbeiter gelte das Unternehmen auch als regionale Talentförderschmiede. Der Rathauschef erinnerte an die Auszeichnung mit dem prestigeträchtigen „Goldjupiter“ – dieser „Oscar“ des Mittelstands wird
nur an herausragende Unternehmen und Köpfe vergeben, die wirtschaftliche Leistung mit sozialem Engagement vereinen. HTV hatte den Preis 2010 unter anderem aufgrund von Maßnahmen zur Jugend- und Talentförderung sowie der Integration erhalten.
„Optimismus, Mut und Gerechtigkeit“ sind laut Edbill Grote die Eckpfeiler des Unternehmensprofils. Dazu kommen Leistung, Erfolg und Zukunft. Innerhalb dieser sechs Größen will sich HTV mit der bewährten Risikobereitschaft und
Weitsicht weiter entwickeln.
Das Firmenjubiläum wurde bis in den Abend hinein weiter gefeiert. Auf der Bühne ausschließlich Akteure aus dem sportlichen und kulturellen Leben Bensheims.
Europas fuehrende Elektronikfirmen bei HTV
02.05.2011

Am 14. und 15. April trafen sich 35 Mitgliedsfirmen des Interessenverbunds für Qualität (IVQ) unter denen sich eine Vielzahl namhafter Elektronikhersteller für den Automobil- und Industriebereich befinden, beim Hochleistungszentrum für elektronische Bauteile HTV in Bensheim und wurden dort von Bürgermeister Thorsten Herrmann begrüßt.
Hauptthemen waren unter anderen:
· „Internationale Beschaffung elektronischer Bauteile und deren Gefahren“
· „Elektromigration an elektronischen Komponenten“
· „Einfluss von Höhenstrahlung auf elektronische Bauteile“
Das wesentliche Ziel des IVQ, der bereits seit mehr als 20 Jahren besteht und der von HTV geführt wird, ist die gegenseitige Information der Mitglieder im Falle auftretender Qualitätsprobleme bei elektronischen Bauelementen sowie ein gemeinsames Auftreten gegenüber den Herstellern. Grundgedanke ist der wechselseitige Austausch wichtiger Informationen. Somit lebt der „Interessenverbund Qualität“, dessen Mitgliedschaft kostenlos ist, vom gegenseitigen Geben und Nehmen und dem ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder.
Alle sechs Monate trifft man sich abwechselnd bei den verschiedenen Mitgliedsfirmen, um sich durch informative und hochaktuelle Vorträge über zeitgemäße und aktuelle Themen auszutauschen. Durch die gegenseitigen Besuche erhalten die Teilnehmer zusätzlich auch immer eine Fülle von Anregungen aus den Partnerunternehmen.
Speziell das Thema „Einfluss von Höhenstrahlung auf elektronische Bauteile“, über das von den HTV-Halbleiter-Spezialisten Henry Schäf und Jürgen Ernst referiert wurde, besitzt eine enorme Brisanz. Seit vergangenem Jahr kommen immer häufiger, mittlerweile fast wöchentlich, Firmen auf HTV zu und bitten um Hilfe: Bei ausgelieferten und bereits im Einsatz befindlichen Geräten, stimmen plötzlich, wie von Geisterhand, die Programme in den Speicherbausteinen nicht mehr. Dies kann zum Teil katastrophale Auswirkungen haben: Wird auch nur eine einzige Zelle verändert, funktioniert möglicherweise die gesamte Software nicht mehr oder liefert falsche Ergebnisse zurück. Dies führt zum Beispiel bei medizinischen Geräten, Fahrzeugen, Flugzeugen und Maschinen zu Gefahr für Leib und Leben!
Das Phänomen der Informationsverfälschung durch „Bitkipper“ ist bei HTV bereits seit einiger Zeit sehr gut bekannt.
Die Ursache hierfür liegt oftmals in der Höhenstrahlung oder auch anderen hochenergetischen Strahlungsarten, wie z.B. der Gamma- und Röntgenstrahlung in Kombination mit den immer kleineren Abständen auf den heutigen Elektronik-Chips.
Obwohl das Magnetfeld unserer Erde uns recht gut vor Strahlungen aus dem All schützt, durchdringt trotzdem ein Teil dieser so genannten Höhenstrahlung den Schutzmantel der Atmosphäre und ist bis in Tiefen von mehreren Hundert Metern unter der Erde feststellbar. Mit zunehmender Höhe nimmt die Teilchenstrahlung zu, sie ist also im Flugzeug oder im All am stärksten.
Die Strukturen unserer modernen Halbleiterspeicher sind mittlerweile so klein, dass durch hochenergetische Teilchenstrahlung erzeugte freie Ladungsträger, die in den Speicherzellen enthaltene Information kurzzeitig oder auch permanent verändern können.
Untersuchungen durch die Forscher bei HTV zeigen unterschiedliche Phänomene. So kann es sein, dass diese vagabundierenden Ladungen in Abhängigkeit von der Dosis und der Bauteilarchitektur nach Sekunden, Minuten, Stunden oder auch Tagen wieder zurück in ihre Ursprungslage wandern und somit die Information wieder korrekt ist. Dies ist aber nicht immer so, da der Teilchenbeschuss speziell bei hoher Dosis auch zu einer Zerstörung bestimmter Teilbereiche führen kann.
Es kommt also in beiden Fällen zu Bitkippern und somit zumindest zeitweise zu einem Informationsverlust. Ein erneutes Programmieren der Zellen gelingt häufig, vorausgesetzt es liegt keine hardwaremäßige Schädigung vor.
Um die Empfindlichkeit von Bauteilen bezüglich eines Informationsverlustes unter Strahleneinwirkung zu reduzieren, entwickeln bei HTV seit Mitte des vergangenen Jahres mehrere Ingenieurteams eine wegweisende, ganz neue Art der Programmierung. Diese soll der Teilchenstrahlung wesentlich besser widerstehen und wird voraussichtlich in den nächsten Monaten unter der Bezeichnung BIP® (Best Information Preservation) zur Verfügung stehen.
Der weitere Teil der IVQ-Vortragsreihe befasste sich unter anderem mit dem ebenfalls hochbrisanten Thema der „Kopien und Fälschungen elektronischer Bauteile“.
Sind bisher bereits ca. 10 Prozent der über den freien Markt beschaffbaren Bauteile gefälscht, so wird dieser Anteil durch die Japankrise weiter steigen und die Verbreitung von Fakes beschleunigt. Diese Fälschungen werden fast täglich professioneller hergestellt, so dass es immer schwieriger wird, sie als solche zu erkennen. Zum einen sind für die sichere Identifikation immer aufwendigere Tests und Analysen erforderlich, die bei dem Testhaus HTV auch zur Verfügung stehen. Auf der anderen Seite ist die gute Zusammenarbeit mit einem gewissenhaften Beschaffungs-Dienstleister notwendig, der seine Quelle kennt und bis zum Ursprung verfolgt. Marco Sündermann und Andy Molnar-Sipan der Firma DIS-TEC aus Langwedel legten hierzu sehr ausführlich Ihre Vorgehensweisen und Konzepte dar.
Im Rahmen des diesmaligen IVQ-Treffens wurden die Mitgliedsfirmen Océ und STILL geehrt und erhielten die Auszeichnung TABANUBIS®, die den Firmen eine wirkungsvolle Langzeitverfügbarkeit Ihrer Produkte unter Verwendung des HTV- Langzeitkonservierungsverfahrens TAB® bescheinigt.
Den Schlusspunkt des Meetings setzte Edbill Grote, Geschäftsführer und Gründer der HTV GmbH, mit seiner neuen Strategie: „Neue Projekte werden nur noch in Angriff genommen, wenn Alleinstellungsmerkmale da sind. Wir haben unendlich viele Ideen in der Pipeline.“ Dies empfahl er auch allen anwesenden Firmen, denn seiner Überzeugung nach kann sich jeder auf seinem Gebiet Alleinstellungsmerkmale schaffen. Speziell für Europa sei dies enorm wichtig.
Mit einer Aufforderung zur Tat beschloss Edbill Grote das IVQ-Treffen:
„Zunächst über Alleinstellungsmerkmale nachdenken. Dann kommt das Wichtigste: Nämlich das Tun“.
Zertifizierung nach ISO-TS 16949 erneut mit Bravur bestanden
22.03.2011


Die HTV GmbH in Bensheim stellte sich erneut den hohen Qualitätsanforderungen der ISO-TS 16949 Zertifizierung und hat diese im März wieder mit Bravur bestanden.
Seit 1998 ist die HTV GmbH gemäß ISO 9000 und bereits seit 2005 nach ISO-TS 16949 zertifiziert. Die von den Mitgliedern der International Automotive Task Force (IATF) anerkannte ISO-TS 16949 enthält ebenso die ISO 9001 und weist zusätzliche Anforderungen für die Automobilindustrie aus.
Das Qualitätsmanagement-System der HTV GmbH erfüllt die strengen Vorgaben der Automobilindustrie und kommt somit den Qualitätsanforderungen seiner Kunden aus dem Automotive Segment umfassend nach.
Neue Roentgenanlage bei der HTV Conservation GmbH
22.12.2010
Neue Computertomografie-Röntgenanlage
bei der HTV Conservation GmbH

Mit Hilfe der neuen Röntgenanlage X8011 von Viscom, kann die HTV Conservation GmbH verdeckte, immer kleinere Strukturen sichtbar machen.
Diese vielseitige, zerstörungsfreie Technik macht es möglich z.B. Lunker in den BGA-Balls oder kleinste Risse in den elektronischen Bauteilen ausfindig zu machen.
Die Vorteile der neuen Röntgenanlage X8011 sind zum einen die höhere Auflösung was eine bessere Bildqualität zu Folge hat, der bessere Kontrast sowie die Möglichkeit größere Flächen zu betrachten.
Eine weitere Innovation der Anlage ist die integrierte Computertomografie, auch kurz CT genannt.
Dieses Verfahren ermöglicht die 3D-Inspektion und –Darstellung der elektronischen Bauteile und kann neben der räumlichen Zuordnung von Fehlern und Effekten auch einzelne Schichten und Schnittbilder sichtbar machen.
Durch den Erwerb dieser Anlage baut die HTV Conservation GmbH ihr innovatives Hochleistungslabor weiter aus.
HTV mit Wirtschaftsoskar ausgezeichnet
01.11.2010
HTV mit „Wirtschaftsoskar“ Goldjupiter ausgezeichnet
Goldjunge

Geschäftsführer Edbill Grote nahm die 30 Zentimeter große, vergoldete Skulptur als Auszeichnung für großes Unternehmensengagement entgegen.
Die Halbleiter Test und Vertriebs GmbH aus Bensheim kann sich freuen: der gemeinnützige Bundesverband zur Förderung der Wirtschaft-Bildung-Arbeit Wirtschaftskomitee Deutschland würdigte das hohe Ausbildungsniveau, die unternehmerische Weitsicht und Innovationsstärke des Dienstleisters, der sich im Bereich Programmierungund Test elektronischer Bauteile einen Namen gemacht hat, mit demGoldjupiter. Diese umgangssprachlich als Wirtschaftsoskar bezeichnete Auszeichnung wird weltweit nur hundertmal vergeben, anschließend wird die Form zerschlagen. „Wer sich engagiert und etwas für die Förderung der Jugend tut, der tut gleichzeitig etwas für die Zukunft“, würdigte Siegfried Auffermann, Präsident des WBA, die Leistung des mittelständischen Unternehmens bei der Preisübergabe.
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